Künstlerhaus Bethanien

Xavier Mary

Obwohl Xavier Marys Arbeiten minimalistisch geprägt sind, verwehren sie sich dank ihrer konzeptuellen Ausgereiftheit und der ihnen eigenen dramatischen Spannung jedem rein formellen Deutungsversuch. Vielmehr scheinen sie den Minimalismus gleichermaßen intuitiv und wagemutig umzudeuten. Das industrielle Erscheinungsbild von Marys Skulpturen strahlt eine ansteckende Verspieltheit aus, die anspielungsreich zwischen minimaler Form und „Psychedelik“, zwischen Radikalität und […]

Guillaume Lachapelle

Meine Arbeiten verstehen sich als Metaphern, in denen vertraute Elemente und Gegenstände zu fantastischen Mikrowelten angeordnet und umgedeutet werden. Sie drücken bestimmte Gemütszustände aus und lassen gleichzeitig unterschwellige und beunruhigende Aspekte des Alltags hervortreten. Das spielerische Erscheinungsbild meiner Arbeiten trügt: Vielmehr veranschaulichen sie auf ironische Art und Weise die Komplexität unseres Bezugs zur Wirklichkeit und […]

Pawel Ksiazek

Obwohl Pawel Ksiazeks Oeuvre größtenteils aus Gemälden besteht, kann man es dennoch als intermedial und den Maler als einen interdisziplinären Künstler bezeichnen. Ein Beleg hierfür ist seine Arbeitsweise. Bevor er seine Malerei beginnt, nutzt er Fotografien, professionelles und amateurhaftes Filmmaterial, Musik, Fundstücke oder selbstentworfene Skulpturen. Am Ende dieses speziellen Arbeitsprozesses entstehen Gemälde, auf denen sich […]

Ayoung Kim

Meine Arbeiten untersuchen die feinen Unterschiede zwischen persönlicher Lebenserfahrung und öffentlicher Geschichtsschreibung anhand von alltäglichen Ereignissen, die ich Nachrichtenbeiträgen entnehme. Mein fortlaufendes Projekt „Tales of a City“ greift Geschichten aus dem Mikrokosmos einfacher Menschen auf, deren Lebensumfeld in den vergangenen Jahren rasanten Modernisierungsprozessen unterworfen wurde. Indem ich Teilinformationen in Texten, Videos, Objekten und Fotografien miteinander […]

Delphine Courtillot

Die Wahl der Elemente, die den Aufbau meiner Bilder bilden, ist meist von dem Wunsch geleitet, mit der Ikonographie zu spielen; sowohl mit den gängigen „geheimnisvollen“ Darstellungscodes der Kinogeschichte – den visuellen Konventionen, die benutzt werden, um das Unbegreifliche anzudeuten und um Angst zu erwecken – als auch dem Einsetzen von Mechanismen innerhalb der Kameraeinstellung, […]

Song-Ming Ang

Song-Ming Ang arbeitet in unterschiedlichen Medien, um die sozialen Aspekte von Musik zu untersuchen. Obwohl seine Interventionen meist von einer konstruierten Prämisse ausgehen, lässt sich ihr Ausgang nie gänzlich vorhersehen. Das Video Be True to Your School (2010) beispielsweise zeigt einstige Schüler einer japanischen Grundschule, die als nunmehr Erwachsene versuchen, ihr Schullied aus dem Gedächtnis […]

Aleksandra Domanović

Freier Zugang zu Information ist nicht gleichbedeutend mit Wissensgewinn. Im Gegenteil, die für das moderne Zeitalter charakteristische Allgegenwärtigkeit von Archiven und Daten unterstreicht den hartnäckigen Widerstand der Gesellschaft gegen das Gebot der Vernunft – ein Zustand, der die Frage nach den Werkzeugen aufwirft, mit deren Hilfe Informationen strukturiert und verbreitet werden. In vielen ihrer Projekte […]

Evelīna Deičmane

Evelīna Deičmanes Werke, die oftmals um ihr Herkunftsland kreisen, benutzen neben unterschiedlichen Materialien vor allem Klang- und Bildelemente. Der konzeptuelle Ansatz ihrer Arbeiten wird durch existenziell geprägte Stimmungen und menschliche Erfahrungen gemäßigt. So erschafft die Künstlerin Räume, in denen Trauer und Freude aufeinandertreffen und dramatische Ereignisse humorvoll relativiert werden. Sie hat seit 2002 an zahlreichen […]

Gabrielle de Vietri

Gabrielle de Vietris untersucht anhand von Performance, Video, Fotografie und Textarbeiten die Entstehung von Identitäten und menschlichen Verhaltensmustern vor dem Hintergrund soziokultureller und philosophischer Fragestellungen. De Vietri entwickelt kleine Experimente, die sie als Zusammenspiel von Darstellern und Zuschauern interaktiv inszeniert, und enttarnt auf diese Weise die konventionellen Strukturen, die zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde liegen. Dabei verarbeitet […]

Assaf Gruber

Assaf Grubers künstlerische Praxis, die unterschiedliche Medien vereint und gleichzeitig dekonstruiert, ist gleichermaßen gestisch und performativ. Es ist eine Form von Sprache: eine poetische Bekundung des Intimen, das Bekenntnis eines Beckettschen Autors. Die zugleich metaphorischen und allegorischen Raumanordnungen des Künstlers sind geistige Landschaften, schwankend zwischen Angstgefühlen und dem unerfüllten Wunsch, die Grenzen der Skulptur zu […]

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